Steinbrück und die Steuerparadiese
Januar 18, 2009
So, alles wieder normal. Der Peer, der sich in der Finanzkrise ziemlich vernünftig verhalten hat, schimpft mal wieder auf die Steueroasen. Aus dem Artikel:
Laut OECD gibt es 38 Länder mit einem stark ausgeprägten Bankgeheimnis und niedrigen oder gar keinen Steuern.
Das ist echt furchtbar! Ein Bankgeheimnis?
Dabei haben doch „Steueroasen“ einige wichtige Aufgaben, sie ermöglichen es zB. Leuten in totalitären Staaten, ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen. Und weitergehend werden damit auch andere Rechtsstaaten zu einer vernünftigeren Fiskalpolitik bewegt. Kein Wunder, dass Frankreich und Deutschland an der Spitze der „Verbotsbewegung“ stehen.
Das Argument für Steuer-Protektorismus (und allgemeiner: Institutionen-Protektorismus) ist genau so gut, wie das Argument für Protektorismus in jedem anderen Bereich.
Entry Filed under: Wirtschaft. Schlagworte: Protektorismus, Steueroase.
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1. Wie bastle ich eine große Krise. Heute: Protektorismus « Daniels Gedanken | Februar 4, 2009 at 6:45
[...] installierten Subventionen und Handelsbarrieren und die grauenhafte Rhetorik, die dazu aufruft, Steuerparadiese auszutrocknen, also weltweit Steuerhöllen einzuführen, was uns als Konsequenz alle ärmer machen [...]
2. Wie bastle ich eine große Krise. Heute: Protektorismus « freiheit verpflichtet | März 12, 2009 at 5:56
[...] installierten Subventionen und Handelsbarrieren und die grauenhafte Rhetorik, die dazu aufruft, Steuerparadiese auszutrocknen, also weltweit Steuerhöllen einzuführen, was uns als Konsequenz alle ärmer machen [...]